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Ein existenzielles Risiko für jeden Bundesbürger kann in der Zukunft die Pflegebedürftigkeit darstellen. Ein Heimplatz kann Kosten entstehen lassen von 3000 Euro und mehr. Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt hingegen höchstens 1918 Euro. Wer solche Kosten nicht selbst bestreiten kann, bekommt nur noch Unterstützung vom Sozialamt, andere staatliche Hilfen bleiben aus. Eine private Pflegezusatzversicherung ist gut geeignet um hier Abhilfe zu schaffen. Vor dem Abschluss für die private Pflegezusatzversicherung sollte jedoch einiges beachtet werden um zu wissen welche Priorität diese in der individuellen Vorsorge hat.
Wurden bereits alle wichtigen Risiken wie die private Haftpflicht, Altersvorsorge und eine Absicherung der Berufsunfähigkeit abgedeckt, sollte auch das Risiko Pflegebedürftigkeit eine Rolle spielen. Die Pflegebedürftigkeit kann im Alter eine existenzielle Gefahr darstellen. Kosten für einen Pflegeplatz sind enorm hoch und die staatliche Pflegeversicherung zahlt längst nicht alles. Differenzen müssen selbst bezahlt werden.
Eine private Pflegezusatzversicherung ist eine gute Möglichkeiten, dem Risiko Pflegebedürftigkeit zu begegnen. Sie tritt ein, sobald der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) eine Pflegestufe ausgesprochen hat. Dann ist eine weitere Begutachtung nicht mehr erforderlich. Die Leistungen können in verschiedenen Formen erbracht werden. Es gibt die Pflegetagegeldversicherung, als eine allgemeine Zusatzversicherung oder als eine Pflegerentenversicherung.
Eine einfache Pflegezusatzversicherung zahlt den gleichen Betrag den auch die gesetzliche Pflegeversicherung zuspricht, zumeist dann zweckgebunden. Die Pflegerentenversicherung zahlt jeden Monat eine Rente im Fall der Pflegebedürftigkeit. Diese Mittel sind nicht gebunden und man kann über sie frei verfügen. Die Pflegetagegeldversicherung schließlich zahlt für jeden pflegebedürftigen Tag das tariflich vereinbarte Tagegeld.
Vor Abschluss einer privaten Pflegeversicherung, sollten eine gründliche Beratung durch Pflege Tester erfolgen, denn der Abschluss einer Versicherung sollte nie überstürzt werden.
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